Magna Racino Spring-Tour – Premiere gestartet
 Ganz „hin und weg“ war die mehrmalige dänische Nationenpreisreiterin Merethe Jensen: „Das ist ein Pferdeparadies!“ Die Dänin galoppierte als erster Gast der Magna Racino Springtour über die Trainingsrennbahn des Turnierareals in Ebreichsdorf und wurde prompt zum Fan: „Ich bin überwältigt. Wenn ich nach Hause komme, sage ich allen meinen Freunden, dass sie nächstes Jahr hierher kommen müssen.“ Vom 4. bis 23. Mai bietet Magna Racino ein fein ausgetüfteltes Programm für Profis, erfahrene Amateure und Jungtalente auf zwei und vier Beinen.

Merethe Jensen“ s Begeisterung dürfte beflügelnd gewirkt haben, denn die Dänin gewann prompt beim Turnierauftakt am Dienstag mit dem fünf Jahre alten Wallach Justin die erste Standardspringprüfung n(1,15m) für junge Pferde. Jensen wird nicht die einzige sein, die vom Pferdesportpark und dem ambitionierten Turnierprojekt Magna Racino Spring-Tour schwärmt. Österreichs Vorzeigereiter Thomas Frühmann inspizierte kurz vor Turnierbeginn das ganze Areal und ist mächtig beeindruckt. „ Wir haben mit Lamprechtshausen und Linz gute Turnierbedingungen, aber das hier kann keiner in Österreich toppen. Es ist einfach fantastisch – die Anlage, die Plätze, das Gastrozelt, alles Spitze,“ zeigte sich der 59 Jahre alte einstige Weltcup-Sieger und Riders Tour-Gewinner begeistert. Einziger Wehmutstropfen für Frühmann: Er kann das derzeit nur als Fußgänger genießen, denn Top-Pferd The Sixth Sense zog sich eine leichte Verletzung am Fesselträger zu und muss zwei Wochen pausieren.

„Hier kann Großes entstehen, die Infrastruktur hier im Magna Racino kann man nicht besser machen,“ lobten auch Deutschlands Ex-Weltmeister und Mannschafts-Olympiasieger Franke Sloothaak (Borghlzhausen) und Mannschafts-Europameisterin Clarissa Crotta (Schweiz). Trotz all dieser Komplimente bleibt Magna Racino-Manager Marcus Wallishauser immer „schön auf dem Teppich“ angesichts der Herausforderung drei Wochen lang ein internationales Springturnier auf die Beine zu stellen, verbunden mit der dazugehörigen Logistik. „Wir wollen den Mund nicht zu voll nehmen und die Magna Racino Spring-Tour erst einmal gut über die Runden bringen,“ so Wallishauser mit sympathischer Bescheidenheit, „aber wir haben durchaus den Ehrgeiz, mehr daraus zu machen. Die Möglichkeiten dafür haben wir ja.“

Die Möglichkeiten nutzen schon jetzt zur Premiere Reiterinnen und Reiter aus aller Welt. Magna Racino bricht dabei Rekorde in Österreich mit 31Nationen – so viele gab es nie zuvor bei einem Turnier. Die Gäste treffen auf äußerst komfortable Bedingungen für guten Springsport. Logistik und Infrastruktur des Pferdesportparks zählen zum Modernsten, was es in Europa gibt. Das reicht von den großzügig bemessenen Turnierplätzen bis zur eigenen Tierklinik auf dem Gelände.